
Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Decke die Wärme blockiert.
Wenn Sie Infrarotheizgeräte in einem Außenrestaurant installieren, geht es dabei nicht nur darum, ein leistungsstarkes Gerät auszuwählen und es an der Decke anzubringen. Man muss auch berücksichtigen, wohin die Wärme tatsächlich gelangt.
Wenn Sie die Heizgeräte zu nah an der Decke oder unter einem niedrigen Vordach anbringen, entsteht ein Problem: Die Wärme sammelt sich dort oben – dadurch entsteht eine „Wärmezone“. Im Grunde genommen heizen Sie also das Dach statt der Gäste.
Um alles ordnungsgemäß funktionieren zu lassen, sollten die Heizgeräte mindestens 1,5 bis 2 Meter über dem Boden angebracht werden. Zudem sollte zwischen dem Heizgerät und der Decke etwa eine halbe Meter Abstand bleiben.
Achtung: Wenn Sie ein hochleistungsstarkes Infrarotheizgerät in einen engen Raum stecken, wird es dort schnell sehr heiß. Wenn Sie eine Holzüberdachung oder ein Kunststoffdach haben, besteht die Gefahr eines Brandes. Das ist sicherlich keine gute Lösung für eine geschäftige Freitagabendzeit.
Fazit: Kalte Terrassen sind ein finanzieller Verlust. Wenn die Leute frieren, bleiben sie nicht lange. Sie essen schnell, verzichten auf den Dessert und gehen sofort wieder. Doch wenn Sie die Höhe und die Position der Heizgeräte richtig wählen, entsteht eine gemütliche „Wärmezone“, die die Gäste bereits beim Sitzen spüren. Das ist großartig. Wenn die Gäste sich wohl fühlen, bleiben sie länger. Sie bestellen weitere Getränke und genießen die Atmosphäre. So wird eine saisonale Terrasse zu einem Ort, der das ganze Jahr über Geld einbringt.
Es gibt jedoch einige Punkte, die man beachten muss. Erstens verbrauchen diese Geräte viel Energie. Man kann sie nicht einfach in eine Steckdose stecken und darauf hoffen, dass alles funktioniert – man braucht einen speziellen Stromanschluss. Zweitens kommt die Frage der Höhe ins Spiel: Wenn man die Geräte höher anbringt, werden mehr Tische beheizt – doch die Wärme ist dann nicht so intensiv. Wenn man sie niedriger anbringt, ist es zwar wärmer – doch die „Wärmezone“ ist kleiner. Es geht dabei darum, den richtigen Balancepunkt zu finden, damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird und die Gäste tatsächlich die Wärme spüren können.